
Ein Remote-Team, eingespielt und effizient – doch dann genügt eine einzige Nachricht, und die Harmonie gerät ins Wanken. Was ist passiert?
Ein Missverständnis per E-Mail, eine unglücklich formulierte Chat-Nachricht – und schon gibt es Spannungen. Die Führungskraft ist irritiert: „Das war doch gar nicht so gemeint!“ Doch genau hier
liegt das Problem.
Digitale Kommunikation ist schnell, praktisch und effizient. Aber sie hat auch ihre Tücken:
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Missverständnisse lauern überall
Ohne Tonfall und Mimik fehlt der Kontext. Ein gut gemeinter Hinweis kann als Kritik aufgefasst werden, eine neutrale Nachricht als unfreundlich. Klare, präzise Formulierungen sind daher essenziell – und genau hier kann die Personalentwicklung unterstützen, indem sie Führungskräfte für digitale Gesprächsführung sensibilisiert. -
Tempo schafft Druck
Während Mails oft verzögert beantwortet werden, erzeugen Chats das Gefühl permanenter Erreichbarkeit. Wer legt die Regeln fest? Personalentwickler können helfen, Kommunikationsrichtlinien zu etablieren, die klare Erwartungen setzen und Stress reduzieren. -
Emotionale Distanz wächst
Zwischenmenschliche Wärme bleibt im Schriftverkehr oft auf der Strecke. Dabei sind Vertrauen und Verbundenheit essenziell für ein gutes Arbeitsklima. Ein kurzes Telefonat oder ein Videocall kann Wunder wirken.
Der Schlüssel liegt in bewusster Kommunikation. Wer klare Strukturen setzt, Missverständnisse proaktiv verhindert und den persönlichen Austausch pflegt, sorgt für eine produktive und konfliktarme Zusammenarbeit.